Zwischen handgeschnitzen Masken, lauten Glocken und felligen Kostümen
Das Wort „Krampus“ stammt vom Mittelhochdeutschen Wort „Krampen“ ab, was soviel wie „etwas Lebloses, Vertrocknetes, Verblühtes oder Verdorrtes“ bedeutet.
Der Krampusbrauchtum hat bei uns in Salzburg eine große Bedeutung. Jedes Jahr von Mitte November bis Anfang Dezember treiben viele Krampuspassen Unfug bei verschiedensten Spektakeln. Sind es einerseits die klassischen Hausbesuche und andererseits bei Krampusläufen.

Am 5. Und 6. Dezember zieht der Nikolaus mit seinen „Kramperl“ und „Engerl“ von Haus zu Haus und beschenkt die braven Kinder traditionell mit Nüssen, Mandarinen und etwas Süßem. Über Nikolausgedichte, vorgesungenen Lieder oder instrumentale Stücken von den Kindern freut sich der Nikolaus und die Krampusse natürlich sehr.

Bei den Kampusläufen in ganz Salzburg stellen sich die Krampuspassen mit ihren schaurige Holzlarven, dicken Fellen, lauten Glocken und den Ruten vor und wuscheln den Kindern durch die Haare oder wedeln mit ihren Ruten durch die Beine der Zuschauer. Der Krampus mit seinen Engeln verschenkt Zuckerl und Nüsse und ist das Highlight für die kleinen Begeisterten.
Aber was ist der Hintergrund hinter all dem?
Grundsätzlich steht der Nikolaus für das Gute und der Krampus für das Böse. Das bedeutet, dass der Krampus die Kinder, die im letzten Jahr brav waren, lobt und beschenkt und die bösen Kinder dem Krampus geschickt werden und „bestraft“ werden. Mittlerweile hat dieses Brauchtum aber auch viel mit den Schnitzer der Holzmasken zu tun. Das Schnitzen einer solchen Krampus Larve ist ein altes Handwerk welches immer seltener wird.
Ich selbst bin schon seit meinem 5. Lebensjahr Engerl bei Krampuspassen und nach fast 15 Jahren freue ich mich immer noch jedes Jahr auf diese „5. Jahreszeit“. Der Zusammenhalt unter den Mitgliedern, die gemeinsamen Vorbereitungen und das Präsentieren der eigenen Gruppe ist immer ein Highlight. Man merkt die Begeisterung und die Furcht und Freude zugleich und es herrscht eine heitere Stimmung bei jedem Krampuslauf. Natürlich ist auch nach jedem Lauf jeder in Feierstimmung und feiert dieses alte Brauchtum zusammen.
Wer im Dezember Urlaub im Hofgut Wagrain macht, kann dieses besondere Brauchtum hautnah erleben. In Wagrain und der umliegenden Region finden in der Adventzeit verschiedene Krampusläufe und traditionelle Veranstaltungen statt, die vom Hofgut aus gut erreichbar sind. So lässt sich ein Winterurlaub bei uns nicht nur mit Skifahren, Winterwandern und gemütlichen Stunden im Hofgut verbinden, sondern auch mit einem authentischen Einblick in eine Tradition, die im Salzburger Land bis heute fest verankert ist.
Gerade für Gäste, die den Krampus bisher nur aus Erzählungen kennen, ist ein Besuch bei einem Krampuslauf ein besonderes Erlebnis. Wer die Hintergründe kennt und die aufwendig geschnitzten Masken, die Vorbereitungen der Passen und die Begeisterung der Einheimischen erlebt, sieht dieses Brauchtum oft mit ganz anderen Augen.

Wer Anfang Dezember bei uns im Hofgut zu Gast ist, kann dieses besondere Brauchtum auch selbst erleben. In der Adventzeit finden in der Umgebung verschiedene Krampusläufe und traditionelle Veranstaltungen statt, die sich gut mit einem Aufenthalt bei uns verbinden lassen. Gerade für Gäste, die Krampus bisher nur aus Erzählungen kennen, ist es spannend, diese Tradition einmal dort mitzuerleben, wo sie bis heute selbstverständlich zur Adventzeit gehört.
Zur gleichen Zeit beginnt auch die Wintersaison. Die ersten Skitage, Winterspaziergänge und ruhigen Stunden im Hofgut lassen sich so mit den besonderen Erlebnissen rund um Nikolaus und Krampus verbinden. Wer mehr über einen Winterurlaub im Hofgut Wagrain erfahren möchte, findet auf unserer Winterseite alle Informationen rund um Skifahren, Winteraktivitäten und den Aufenthalt bei uns.